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BEITRÄGE

Wie man ein einfaches Dashboard für Umweltverschmutzungen in Excel erstellt

  • Autorenbild: MirVel
    MirVel
  • vor 1 Tag
  • 4 Min. Lesezeit

Einführung

Ein gutes Excel-Dashboard sollte Ihnen helfen, die Daten in Sekundenschnelle zu erfassen, anstatt Sie durch Zeilen und Spalten zu wühlen. In diesem Beispiel verwenden wir eine kompakte Arbeitsmappe zu Umweltverschmutzungen, um zu zeigen, wie Filter, KPI-Karten, Formeln und Diagramme eine einfache Tabelle in ein übersichtliches Dashboard für fundierte Entscheidungen verwandeln.



Übungsmaterial unten! 👇

Warum diese Dashboard-Struktur funktioniert

Die Arbeitsmappe folgt einem der zuverlässigsten Excel-Dashboard-Muster: Aufteilung des Modells in Daten-, Listen- und Dashboard-Blätter .

Wie erstellt man ein einfaches Dashboard für Umweltverschmutzungen in Excel? Das klingt simpel, löst aber gleich mehrere häufige Probleme. Ihre Rohdaten bleiben unverändert, Ihre Dropdown-Listen übersichtlich und Ihr Dashboard benutzerfreundlich.

Die Struktur der hochgeladenen Datei ist einfach:

  • Die Daten speichern die monatlichen Schadstoffmesswerte.

  • Listen speichern Dropdown-Werte und zugehörige Suchinhalte.

  • Das Dashboard zeigt Filter, KPI-Karten, Übersichtstabellen und Diagramme an.

Genau diese Art von Layout eignet sich hervorragend, wenn aus einer Demodatei später ein echtes Reporting-Tool wird.

Das Dashboard mit dem Titel „Umweltschadstoff-Dashboard | Europa 2025“ zeigt Schadstoffdaten mit Diagrammen zu monatlichen Trends und Länderdurchschnittswerten.
Dashboard titled "Environmental Pollutants Dashboard | Europe 2025

Was befindet sich im Arbeitsbuch?

Das Dashboard basiert auf einem synthetischen Datensatz aus dem Jahr 2025 mit 600 Datenzeilen , der 10 europäische Länder , 5 Schadstoffarten und 12 Monate abdeckt. Zu den Schadstoffen gehören PM2,5, PM10, NO2, O3 und SO2.

Jede Zeile enthält praktische Berichtsfelder wie zum Beispiel:

  • Datum

  • Land

  • Region

  • Schadstoff

  • Einheit

  • Konzentration

  • EU-Grenze

  • Überschreitung %

  • AQI-Wert

  • Bevölkerungsexposition %

Dadurch eignet sich die Arbeitsmappe für mehr als nur ein Diagramm. Sie können Konzentrationswerte zusammenfassen, Schadstoffe mit Grenzwerten vergleichen und Trend- oder Expositionsanalysen aus derselben Basistabelle erstellen.


Schritt-für-Schritt-Lösung

Schritt 1: Beginnen Sie mit einer flachen und nutzbaren Datentabelle

Ein Dashboard wird einfacher zu erstellen, wenn die Quelldaten bereits für die Berichtserstellung geeignet sind.

Anstatt Werte in separaten Monatsblöcken oder komplexen Matrixlayouts zu speichern, verwendet diese Arbeitsmappe eine flache Tabelle, in der jede Zeile ein Land, einen Schadstoff und einen Monat darstellt.

Dadurch werden Formeln wie MITTELWERTWENNS() und MAXIFS() viel einfacher anzuwenden.

Eine Tabelle wie diese eignet sich ideal für Excel-Dashboards, da sie Folgendes unterstützt:

  • Filter

  • Formeln

  • Pivot-Tabellen

  • Diagramme

  • zukünftige Power BI-Nutzung

Ein häufiger Fehler: Zuerst das Dashboard erstellen und die Daten später bereinigen. In der Praxis sollte es genau umgekehrt sein.


Schritt 2: Erstellen Sie Filterlisten auf einem separaten Blatt

Die Arbeitsmappe verwendet ein separates Tabellenblatt „Listen “ für Dropdown-Werte wie Land, Schadstoff und Monat.

Das ist zwar eine kleine Designentscheidung, aber sie ist wichtig. Sie sorgt für ein übersichtliches Dashboard und vermeidet das Festcodieren von Dropdown-Werten direkt im Frontend-Bereich.

Das Listenblatt enthält beispielsweise Einträge wie:

  • Alle

  • Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und andere Länder

  • PM2,5, PM10, NO2, O3, SO2

  • Januar bis Dezember

Diese Konfiguration vereinfacht die Wartung des Dashboards. Wenn Sie später ein weiteres Land oder einen weiteren Berichtszeitraum hinzufügen, müssen Sie lediglich die Quellenliste aktualisieren.


Schritt 3: Verwenden Sie KPI-Karten für die erste Zusammenfassung

Das Dashboard zeigt vier wichtige KPI-Karten an:

  • Durchschnittliche Konzentration

  • Maximale Konzentration

  • Durchschnittliche Überschreitungsquote

  • Durchschnittlicher AQI-Wert

Das sind gute Optionen, weil sie sowohl eine Performance- als auch eine Risikobewertung ermöglichen.

Auf Formelebene basiert die Logik auf bedingter Aggregation. In der Arbeitsmappe verarbeiten die Formeln auch die Option „Alle“ mit verschachtelter WENN()-Logik.

Eine vereinfachte Version sieht folgendermaßen aus:

=AVERAGEIFS(Data!$I:$I,Data!$E:$E,$B$5,Data!$G:$G,$B$6,Data!$C:$C,$B$7)

Diese Formel berechnet den Mittelwert der Konzentrationswerte für das ausgewählte Land, den ausgewählten Schadstoff und den ausgewählten Monat.

Für den Maximalwert ist das Muster ähnlich:

=MAXIFS(Data!$I:$I,Data!$E:$E,$B$5,Data!$G:$G,$B$6,Data!$C:$C,$B$7)

Im eigentlichen Dashboard sind die Formeln länger, da sie auch dann funktionieren müssen, wenn ein oder mehrere Filter auf „Alle“ eingestellt sind.

Warum das wichtig ist: Ein Dashboard ist nur dann nützlich, wenn die Zahlen oben korrekt auf die Filterauswahl reagieren.


Schritt 4: Diagrammfertige Zusammenfassungstabellen hinzufügen

Einer der größten Vorteile dieser Arbeitsmappe ist, dass das Dashboard die Diagramme nicht direkt aus der Rohdatentabelle bezieht. Stattdessen werden zunächst Zusammenfassungsbereiche erstellt.

Das ist eine bewährte Excel-Designgewohnheit.

Das Dashboard umfasst eine monatliche Übersicht und einen Ländervergleich. Die Excel-Diagramme bleiben dort stabil und lassen sich einfach verwalten.

Dieser Ansatz bietet Ihnen zwei wesentliche Vorteile:

  1. Die Logik des Diagramms bleibt sichtbar und nachvollziehbar.

  2. Sie können die Diagrammtypen später ändern, ohne Ihre Berechnungen neu durchführen zu müssen.


Schritt 5: Verwenden Sie zwei Diagramme, nicht zu viele

Dieses Dashboard verwendet ein übersichtliches Layout mit zwei Diagrammen:

  • ein monatlicher Verschmutzungstrend

  • ein Ländervergleich

Das reicht für ein kompaktes Armaturenbrett.

Ein häufiger Fehler bei Excel-Dashboards ist das Hinzufügen zu vieler Visualisierungen. Wenn jedes Diagramm um Aufmerksamkeit konkurriert, erfüllt keines seinen Zweck optimal.

Hier ist die Chart-Mischung praktisch:

  • Das Liniendiagramm beantwortet die Frage : „Wie verändert sich das Muster im Laufe der Zeit?“

  • Die Vergleichstabelle beantwortet die Frage : „Welche Länder stechen hervor?“

Das ist eine starke Kombination für eine schnelle Analyse.


Praktisches Beispiel

Angenommen, Sie filtern das Dashboard wie folgt:

  • Land: Deutschland

  • Schadstoff: PM2,5

  • Monat: Alle

Selbst in den Demodaten wird das Muster deutlich. Die PM2,5-Werte in Deutschland sind in den kälteren Monaten höher, mit 23,5 µg/m³ im Januar und 25,4 µg/m³ im Dezember, während der EU-Grenzwert in der Arbeitsmappe bei 15 µg/m³ liegt.

Das bedeutet, dass die Betrachtung des Überschreitungsprozentsatzes und des AQI-bezogenen Aspekts wesentlich aussagekräftiger ist als die alleinige Konzentrationsmessung.

Genau deshalb sollten Dashboards nicht nur eine Kennzahl berücksichtigen. Ein Rohwert ist zwar informativ, aber ein Grenzwertvergleich liefert die eigentliche Aussage.


Bonustipps und häufige Fehler

Einheiten sichtbar halten

Wenn Sie mit Schadstoffdaten arbeiten, sind die Einheiten wichtig. In dieser Arbeitsmappe wird die Konzentration in µg/m³ gespeichert. Diese Angabe sollte in der Nähe von KPI-Karten oder Diagrammtiteln sichtbar bleiben.

Ohne die entsprechenden Elemente wirken Dashboards zwar elegant, verlieren aber an Glaubwürdigkeit.


Manuelle Eingaben dürfen nicht mit Formeln vermischt werden.

Filterzellen sollten klar von Formelzellen getrennt sein. Benutzer sollten nur die gewünschten Eingaben ändern können.

Dadurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit fehlerhafter Formeln, insbesondere in Übergabedateien.


Für Erweiterung ausgelegt

Auch wenn es sich um ein kleines Arbeitsbuch handelt, ist die Struktur für zukünftige Erweiterungen gerüstet:

  • Weitere Länder hinzufügen

  • füge weitere Jahre hinzu

  • zu Excel-Tabellen wechseln

  • Power Query später verbinden

  • Das gleiche Modell in Power BI übertragen

Diese Denkweise spart später Zeit.


Herunterladbare Datei / Vorlage

Sie können die in diesem Artikel gezeigte Arbeitsmappe als Ausgangspunkt für eine Demo verwenden:


Was ist enthalten?

  • ein sauberes Datenblatt

  • ein Listenblatt für Dropdown-Logik

  • ein Dashboard-Blatt mit KPI-Karten, Übersichtstabellen und Diagrammen

Da die Datei Beispieldaten verwendet, kann sie gefahrlos getestet, angepasst und neu gestaltet werden, ohne die eigentliche Berichtserstellung zu beeinträchtigen.


Schlussgedanken

Dieses Dashboard ist ein gutes Beispiel dafür, was Excel gut kann: Formeln, Filter und visuelle Zusammenfassungen an einem Ort kombinieren, ohne das Modell unnötig zu verkomplizieren.

Die wichtigste Lektion ist nicht nur, wie man ein Dashboard erstellt. Es geht vielmehr darum, wie man eine Arbeitsmappe so strukturiert, dass sie lesbar, wartungsfreundlich und leicht erweiterbar bleibt.


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